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Pädagogik mit Tieren

Was den Umgang mit Tieren betrifft, so zeigt sich, dass Kinder und Jugendliche oft freier und unbeschwerter auf Tiere zugehen als auf Menschen.

Dieses wird für die schulische Arbeit an der Paul-Kraemer-Schule genutzt.

Tiere erleichtern nicht nur die Kontaktaufnahme. Tiere kommunizieren auf einer elementaren Ebene mit Kindern und Jugendlichen.

So verbessert das Zusammensein mit Tieren und deren Präsenz nicht nur den Beziehungsaspekt, sondern stärkt auch die Entwicklung von Empathie bei den Kindern und Jugendlichen. Es sind einfache Interaktionen, die zwischen Kindern und Tieren ablaufen, aber gerade in ihrer Einfachheit bieten sie die Chance für die Entwicklung wichtiger Kompetenzen(z.B. die Übernahme von Verantwortung, die Stärkung des Selbstwertgefühls usw.).

Tiergestützte Pädagogik an der Paul-Kraemer-Schule bedeutet, dass unser pädagogisches und erzieherisches Handeln im Schulalltag, durch verschiedene Tiere, gestützt bzw. unterstützt wird.

 

ANGEBOTE AN DER PAUL-KRAEMER-SCHULE:

 

Kaninchen:

So haben wir an der Paul-Kraemer-Schule u.a. Schuleigene Kaninchen, die von den Klassen wöchentlich versorgt und betreut werden.

 

Tierpark-Projekt:

Des Weiteren gibt es seit 2 Jahren das Projekt „Tierpark Köln-Lindenthal“.

Hier fährt eine Schülergruppe ein Mal wöchentlich in den Tierpark nach Köln-Lindenthal und unterstützt das Personal des Tierparks bei unterschiedlichen Pflegearbeiten, z.B. das Reinigen der Ställe, das Versorgen der Tiere mit Nahrung Futterverpackungen befüllen usw.

Die SchülerInnen lernen in diesem Projekt den Umgang mit den Tieren kennen und wie man fachgerecht Pflegearbeiten übernimmt. Darüber hinaus lernen sie Verantwortung zu übernehmen, selbstständig zu arbeiten, mit Problemen umzugehen, im Team zu arbeiten und eine sinnvolle Aufgabe für den Tierpark durchzuführen.

 

Voltigieren:

Darüber hinaus gibt es an unserer Schule eine erfolgreiche Voltigier-Gruppe. So ist seit Februar 2003 das heilpädagogische Voltigieren im Pferdesportverein zum alten Römer e.V. in Frechen-Buschbell eine feste Einrichtung an unserer Schule.

Zum Angebot gehören folgende Schwerpunkte:

* Grundlagen im Umgang mit dem Pferd

* Grundlagen der Pferdepflege

* Gymnastische Übungen am Boden und auf dem Holzpferd

* einfache Voltigierübungen

* der Erwerb theoretischer Kenntnisse

* das Verhalten in der Gruppe

Im Vordergrund der Voltigier-Gruppe steht die Freude am Umgang mit dem Pferd, der persönliche Erfolg, etwas neu zu erlernen und darzustellen, eigene Grenzen auszuloten und zu erweitern und dies in der klassenübergreifenden Gruppe zu erleben.

 

Unser Schulhund Paul

 Paul ist 4 Jahre alt und er ist ein Golden Retriever. Er ist ein ausgebildeter Therapiehund und gehört zur Krankengymnastik-Praxis Wacker.

Seit Dezember 2012 besucht Paul immer freitags, gemeinsam mit der Therapeutin Frau Nele Meixner, die Paul-Kraemer-Schule und ist dann zu Gast in verschiedenen Klassen.

Paul ist ein ausgeglichener Hund, der einen hohen Stresspegel erträgt, ohne Anzeichen von Aggression zu zeigen. Er ist freundlich und gutmütig. Paul lässt sich gerne berühren und streicheln.

Im Kontakt und insbesondere in der Begleitung und Förderung mit Kindern und Jugendlichen mit Handicaps leisten Hunde Bemerkenswertes.

Der Hund signalisiert den Kindern und Jugendlichen: „Ich nehme dich so an, wie du bist.“ Unabhängig von der Art einer Behinderung vermittelt ein Hund emotionale Wärme und bedingungslose Akzeptanz. Er verbessert die Stimmung und bringt die Kinder oft zum Lachen. Dadurch, dass er die Aufmerksamkeit immer wieder auf sich zieht, unterbricht er z.B. negative Gedanken oder störende Verhaltensweisen.

Auf Kinder, die z.B. herausfordernde Verhaltensweisen zeigen, reagiert der Hund mit Rückzug. Er zeigt den SchülerInnen auf neutrale, nicht vorwurfsvolle oder wertende Weise, dass das gezeigte Verhalten nicht annehmbar ist. Die vom Hund gezeigte „Kritik“ wird nicht als Angriff auf die eigene Person verstanden und kann daher leichter angenommen werden.

Der Umgang und die Erfahrungen mit dem Hund in der Einzel- wie auch in der Klassensituation können sich positiv auf die folgenden Förder- und Lernbereiche bei den Kindern und Jugendlichen auswirken:

 

MOTORIK

* Förderung der Bewegung (Grob- und Feinmotorik)
* Anregung der Wahrnehmung (taktil, sensorisch, Temperatur)
* Zielgerichtete akustische und visuelle Wahrnehmung

EMOTIONALITÄT

* Freude und Spaß im Umgang mit dem Hund
* Stärkung des Selbstwertgefühls und des Selbstvertrauens
* Abbau von Ängsten
* Befriedigung des Bedürfnisses nach Zuwendung, Nähe und Körperkontakt
* Erfahrung von bedingungsloser Akzeptanz

SOZIALES LERNEN

* Erlernen von sozialen Verhaltensweisen wie Rücksichtnahme, Verantwortung und Zuverlässigkeit
* Herausholen aus der Isolation und Förderung von Kontakten
* Erlernen eines angemessenen Umgangs mit dem Hund
* Einhaltung von Regeln

Wildpark Köln

Wir arbeiten im Tierpark! Eine feste Gruppe von sechs Schülern besucht einmal in der Woche regelmäßig das Wildgehege in Köln-Lindenthal. Jedes Schuljahr erhält eine neue Gruppe die Chance im Tierpark zu arbeiten. Darüber hinaus gibt es eine Gruppe von zwei bis drei Schülern, die im Krankheitsfall einspringen. Die SchülerInnen werden regelmäßig von einer Lehrkraft und …

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Kaninchen

Hallo! Dürfen wir uns vorstellen: Wir sind Moppel und Rambo, die Schulkaninchen der Paul-Kraemer-Schule. Unsere Namen haben wir übrigens vom SchülerInnenrat bekommen. Uns geht es richtig gut in der Paul-Kraemer-Schule. Wir haben einen mehrstöckigen Stall mit einem Erweiterungsbau, den die Berufspraxisstufe für uns gemacht hat. Regelmäßig werden wir gefüttert und der Stall wird sauber gemacht. …

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