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Geschichte

Geschichte1Gründung im Jahre 1971

So sah die Paul-Kraemer-Schule im Jahr 1971 bei ihrer Gründung aus. Sie ist durch die Zusammenlegung von zwei Tagesstätten der Lebenshilfe in Buschbell und in Hürth entstanden. Ungefähr 15 Lehrerinnen und Lehrer und etwa 80 Schülerinnen und Schüler fingen zusammen mit Schulleiter Mödder in dieser neuen Schule an. Das Gebäude, in dem die SchülerInnen unterrichtet wurden, war eine alte Grundschule. Da musste viel improvisiert werden, um das Gebäude für behinderte SchülerInnen „bewohnbar“ zu machen. In dieser Zeit wurde Vieles in Eigenarbeit hergestellt: Treppengeländer, behindertengerechte Stühle und Tische und auch Unterrichtsmaterialien. Kreativität und Eigeninitiative waren gefragt. „Es war richtig viel Arbeit, aber wir haben zusammen gehalten und waren ein bisschen wie eine große Familie.“, berichten Lehrerinnen und Lehrer der ersten Jahre.

Es gibt viele gute Erinnerungen an die Kontakte mit dem Angelverein, der schon ganz früh in der Geschichte der Schule als Kooperationspartner auftrat. Dadurch wurden den SchülerInnen spannende  Freizeitkontakte ermöglicht, bei denen das gemeinsame Tun im Vordergrund stand. Unvergesslich geblieben sind auch die vielen erlebnisreichen Klassenfreizeiten in den Mobilwohnheimen in Dattenfeld an der Sieg.

Die Schulgebäude kamen sehr bald an ihre Grenzen. Die Werkräume waren in Privathäusern untergebracht und die SchülerInnen im Rollstuhl brauchten geeignete räumliche Bedingungen. So wurde mit dem Kreis ein Neubau der Schule geplant. Paul Kraemer war in diesen Jahren in der Schule sehr präsent. Er unterstützte den Neubau der Schule, der sehr bald nötig wurde, und ermöglichte dem Förderverein, viele notwendige Dinge für die Schule anzuschaffen. So lag die Idee, der Schule den Namen Paul-Kraemer-Schule zu geben, sehr nahe.

Geschichte2Erster Neubau in Frechen-Buschbell im Jahr 1980

Der Neubau wurde in drei Abschnitten verwirklicht. Als das alte Schulgebäude abgerissen wurde, mussten viele Klassen für mehrere Jahre in Privathäusern ausgelagert werden. Die Einweihung des letzten Bauabschnittes fand im Jahr 1980 statt. Besonders stolz war man mit Recht auf das behindertengerechte Schwimmbad, das damals auch für Förderschulen keine Selbstverständlichkeit war.

Im Jahr 1984 übernahm Rektor Proksch die Leitung der Schule. In diese Zeit fiel auch der Bau des Paul-Kraemer-Hauses, einer Wohnstätte für geistig behinderte Erwachsene. Die Zahl der SchülerInnen wuchs kontinuierlich und die Schulpflicht für schwerbehindete Kinder und Jugendliche führte zu einer  steigenden Anzahl von SchülerInnen mit Rollstuhl.

Im Jahr 1995 wurde Helmut Rehker Schulleiter der Paul-Kraemer-Schule. Ihm gelang es, den Kreis davon zu überzeugen, dass die hohen SchülerInnenzahlen und die wachsende Anzahl von RollstuhlfahrerInnen, für die das Gebäude mit mehreren Stockwerken und kleinen Aufzügen nicht geeignet war, einen Neubau der Schule nötig machten.

Geschichte3Zweiter Neubau in Frechen-Habbelrath im Jahr 2005

Der Neubau wurde in Frechen Habbbelrath auf dem Gelände des alten Schwimmbades geplant. Der Rhein-Erft-Kreis vergab den Bau und die Betreibung der Paul-Kraemer-Schule als Projekt in Public-Private-Partnership (PPP-Modell). Das zog eine Menge von Planungsarbeit nach sich: Raumpläne wurden entworfen, gekürzt und überarbeitet. Verträge wurden ausgearbeitet, Entwürfe der Schule geprüft und ausgewählt. Es gab unzählige Besprechungen auf Kreisebene und später auch mit Architekten und Bauleuten. Viele Fragen mussten beantwortet werden: Wie viele Steckdosen gehören in welchen Raum? Wie hoch müssen Geländer angebracht werden und was tut ein Hausmeister den ganzen Tag? Die Schulleitung und die Kolleginnen und Kollegen hatten viel zusätzliche Arbeit neben der täglichen Unterrichtsarbeit mit den SchülerInnen. Aber all das hat sich gelohnt, denn zum Schuljahr 2005 / 2006 konnte das neue Schulgebäude der Paul-Kraemer-Schule in Habbelrath bezogen werden. Die großen Klassenräume, die vielen Fachräume, eine großzügige Turnhalle und ein Schwimmbad sowie viel Platz auf den Fluren ermöglichen ein Lernen ohne räumliche Enge.

In den letzten Jahren ist die SchülerInnenzahl stetig gestiegen, so dass die Einrichtung einer 13. und 14. Klassenraumes notwendig wurde. So besuchen die Paul-Kraemer-Schule im Schuljahr 2016 / 2017 über 150 Schülerinnen und Schüler.

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