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Jan 15

Unser Schulhund Paul

Paul ist 4 Jahre alt und er ist ein Golden Retriever.

Er ist ein ausgebildeter Therapiehund und gehört zur Krankengymnastik-Praxis Wacker.

Seit Dezember 2012 besucht Paul immer freitags, gemeinsam mit der Therapeutin Frau Nele Meixner, die Paul-Kraemer-Schule und ist dann zu Gast in verschiedenen Klassen.

Paul ist ein ausgeglichener Hund, der einen hohen Stresspegel erträgt, ohne Anzeichen von Aggression zu zeigen. Er ist freundlich und gutmütig. Paul lässt sich gerne berühren und streicheln.

Im Kontakt und insbesondere in der Begleitung und Förderung mit Kindern und Jugendlichen mit Handicaps leisten Hunde Bemerkenswertes.

Der Hund signalisiert den Kindern und Jugendlichen: „Ich nehme dich so an, wie du bist.“ Unabhängig von der Art einer Behinderung vermittelt ein Hund emotionale Wärme und bedingungslose Akzeptanz. Er verbessert die Stimmung und bringt die Kinder oft zum Lachen. Dadurch, dass er die Aufmerksamkeit immer wieder auf sich zieht, unterbricht er z.B. negative Gedanken oder störende Verhaltensweisen.

Auf Kinder, die z.B. herausfordernde Verhaltensweisen zeigen, reagiert der Hund mit Rückzug. Er zeigt den SchülerInnen auf neutrale, nicht vorwurfsvolle oder wertende Weise, dass das gezeigte Verhalten nicht annehmbar ist. Die vom Hund gezeigte „Kritik“ wird nicht als Angriff auf die eigene Person verstanden und kann daher leichter angenommen werden.

Der Umgang und die Erfahrungen mit dem Hund in der Einzel- wie auch in der Klassensituation können sich positiv auf die folgenden Förder- und Lernbereiche bei den Kindern und Jugendlichen auswirken:

MOTORIK

* Förderung der Bewegung (Grob- und Feinmotorik)
* Anregung der Wahrnehmung (taktil, sensorisch, Temperatur)
* Zielgerichtete akustische und visuelle Wahrnehmung

EMOTIONALITÄT

* Freude und Spaß im Umgang mit dem Hund
* Stärkung des Selbstwertgefühls und des Selbstvertrauens
* Abbau von Ängsten
* Befriedigung des Bedürfnisses nach Zuwendung, Nähe und Körperkontakt
* Erfahrung von bedingungsloser Akzeptanz

SOZIALVERHALTEN

* Erlernen von sozialen Verhaltensweisen wie Rücksichtnahme, Verantwortung und Zuverlässigkeit
* Herausholen aus der Isolation und Förderung von Kontakten
* Erlernen eines angemessenen Umgangs mit dem Hund
* Einhaltung von Regeln